
Bilanz & Aufbruch
Woher wir kommen. Was daraus entstanden ist. Und wohin wir uns entwickeln.
Lebenswege Niederösterreich Süd ist nicht über Nacht entstanden. Die heutige Organisation ist das Ergebnis einer langen Entwicklung, vieler Erfahrungen und der Arbeit zahlreicher Menschen.
Was 1991 als WIZ – Wege in die Zukunft begonnen hat, wurde über die Jahre weiterentwickelt und 2025/2026 unter dem Namen Lebenswege Niederösterreich Süd neu ausgerichtet.
Heute steht Lebenswege für eine regionale, niederschwellige Unterstützungsstruktur für Menschen und Familien, die in schwierigen Lebenssituationen Orientierung, Begleitung oder Unterstützung benötigen.
Unsere Bilanz
Hinter Lebenswege stehen nicht nur Ideen, sondern Erfahrungen, konkrete Arbeit und Menschen, die diese Arbeit tragen.
Wir begleiten Menschen persönlich – unter anderem durch psychosoziale Begleitung, Hausbesuche, Unterstützung im Alltag, Interessensvertretung und Selbsthilfeangebote.
Unsere Lebenshelfer*innen sind dabei ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Sie begleiten Menschen dort, wo Unterstützung gebraucht wird – persönlich, niederschwellig und auf Augenhöhe.
Unsere Arbeit wird durch verbindliche Standards, Schulungen, Dokumentation und fachliche Weiterentwicklung ergänzt.
Lebenswege in Zahlen
91
Menschen, die aktuell von unseren Angeboten profitieren
22
engagierte Lebenshelfer*innen
seit 1991
besteht die Geschichte, aus der Lebenswege entstanden ist
5 Regionen
Mödling · Baden · Wiener Neustadt · Neunkirchen · Bruck an der Leitha
Aus der langjährigen Arbeit ist eine gewachsene regionale Unterstützungsstruktur entstanden. Heute verbinden wir psychosoziale Begleitung, ehrenamtliches Engagement, Selbsthilfe und regionale Vernetzung zu einem eigenständigen Modell, das laufend weiterentwickelt wird.

Unsere Wirkung
Wie aus Unterstützung Veränderung entsteht
Lebenswege möchte nicht nur Unterstützung anbieten. Wir möchten, dass diese Unterstützung bei Menschen etwas bewirkt.
Unser Wirkungsmodell zeigt, wie aus Zeit, Fachwissen, Engagement, Spenden und regionaler Zusammenarbeit konkrete Unterstützung und daraus langfristige Veränderungen entstehen.
1. Was wir einbringen
Unsere Grundlagen:
- engagierte Lebenshelfer
- fachliche Weiterbildung und klare Standards
- Zeit für persönliche Begleitung
- regionale Netzwerke und Kooperationen
- notwendige Infrastruktur und Räumlichkeiten
- Spenden und Förderungen
- ehrenamtliches Engagement
- Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten sozialer Arbeit
2. Was wir tun
Unsere Unterstützung:
- psychosoziale und soziale Begleitung
- Gespräche und Entlastung
- Unterstützung im Alltag
- Begleitung von Angehörigen
- Orientierung in schwierigen Lebenssituationen
- Interessensvertretung
- Unterstützung bei Behörden und organisatorischen Anliegen
- Selbsthilfe und Austausch
- Hausbesuche, wenn diese notwendig sind
- Vermittlung und Vernetzung mit passenden Unterstützungsangeboten
3. Was daraus entsteht
Unsere unmittelbaren Ergebnisse:
Unsere Arbeit erreicht bereits heute Menschen in fünf Regionen.
91 Menschen werden bzw. wurden begleitet, 22 Lebenshelfer engagieren sich für Lebenswege, regionale Unterstützungsangebote werden aufgebaut und weiterentwickelt, Menschen und Angehörige erhalten konkrete Orientierung und Unterstützung, Selbsthilfe und Austausch werden ermöglicht, Menschen werden bei organisatorischen und sozialen Anliegen unterstützt, regionale Netzwerke und Kooperationen werden weiter ausgebaut
Unsere Zahlen zeigen, was wir tun und wen wir erreichen. Entscheidend ist für uns aber auch, was sich dadurch für Menschen verändert.
4. Was sich verändern soll
Unsere Wirkung bei Menschen:
- Durch unsere Begleitung möchten wir Menschen dabei unterstützen,
- ihre Situation besser zu verstehen,
- wieder mehr Orientierung zu gewinnen,
- schwierige Situationen Schritt für Schritt zu bewältigen,
- Entlastung im Alltag zu erfahren,
- eigene Entscheidungen zu treffen,
- ihre Selbstständigkeit zu erhalten oder weiterzuentwickeln,
- soziale Isolation zu verringern,
- Angehörige zu entlasten,
- passende weitere Unterstützungsangebote zu finden.
Dabei schreiben wir Menschen nicht vor, wie sie ihr Leben führen sollen.
Wir begleiten sie dabei, ihren eigenen Weg zu finden.
5. Unser langfristiger Beitrag
Wohin wir wirken wollen:
Unser Ziel ist eine tragfähige regionale Unterstützungsstruktur, in der Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen frühzeitig Orientierung, Begleitung und Unterstützung finden.
Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen möglichst selbstbestimmt, sozial eingebunden und mit mehr Sicherheit ihren eigenen Lebensweg weitergehen können.
Gemeinsam Wege finden. Herausforderungen bewältigen. Neue Möglichkeiten entdecken.
Woran wir Wirkung erkennen
Wirkung zeigt sich für uns nicht allein in der Anzahl der Menschen, die wir erreichen.
Entscheidend ist, was sich durch die Begleitung verändert.
Deshalb betrachten wir neben unseren Leistungszahlen auch Rückmeldungen von Menschen und Angehörigen, erreichte Unterstützungsziele, Veränderungen in der persönlichen Situation sowie die erfolgreiche Vermittlung an passende weitere Unterstützungsangebote.
Unsere Standards, Dokumentation, Weiterbildung, Qualitätssicherung und regelmäßige Reflexion helfen uns dabei, unsere Arbeit laufend zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Wir wollen nicht nur viel tun. Wir wollen, dass unsere Arbeit etwas bewirkt.
Was Förderung ermöglicht
Eine Förderung stärkt nicht nur ein einzelnes Angebot. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Menschen erreicht, begleitet und unterstützt werden können.
Mit zusätzlichen Mitteln können wir unter anderem:
- unsere regionale Struktur weiterentwickeln
- Lebenshelfer qualifizieren und begleiten
- Unterstützungsangebote ausbauen
- notwendige Infrastruktur schaffen
- Selbsthilfe und Austausch ermöglichen
- Menschen noch frühzeitiger erreichen
Jeder Beitrag schafft Möglichkeiten.
Unser Anspruch ist dabei klar:
Wir möchten aus eingesetzten Mitteln möglichst nachhaltige Wirkung für Menschen und unsere Region entstehen lassen.
Was hinter den Zahlen steht
Eine Zahl allein erzählt noch keine Geschichte.
Hinter jeder Begleitung steht ein Mensch mit einer eigenen Lebenssituation. Manchmal geht es darum, wieder Orientierung zu finden. Manchmal darum, einen schwierigen Behördenweg zu bewältigen. Manchmal braucht es jemanden, der zuhört, gemeinsam sortiert und dabei hilft, den nächsten Schritt zu finden.
Genau dort setzt Lebenswege an.
Wir verstehen uns dabei nicht als Ersatz für medizinische, therapeutische oder pflegerische Fachangebote, sondern als ergänzende soziale und psychosoziale Unterstützung.
Der Aufbruch
Lebenswege steht heute an einem neuen Entwicklungspunkt.
Mit dem neuen barrierefreien Stützpunkt in Pottschach entsteht ein Ort, an dem verschiedene Bereiche unserer Arbeit zusammenkommen können:
- persönliche Beratung und Begleitung
- vertrauliche Gespräche
- Begegnung und Austausch
- Selbsthilfe
- Interessensvertretung
- der Shop for Help
- weitere Angebote für Menschen aus der Region
Damit entsteht nicht einfach ein neues Vereinslokal.
Es entsteht ein Ort, an dem Unterstützung sichtbar, erreichbar und persönlich erlebbar wird.
Der neue Stützpunkt in Pottschach ist dabei nicht nur ein neuer Standort, sondern der nächste Entwicklungsschritt unserer seit 1991 gewachsenen Struktur.
Der nächste Entwicklungsschritt
Parallel zum neuen Stützpunkt entwickeln wir unsere Lebenshelfer-Strukturen, Ausbildung und Qualitätssicherung weiter.
Aus den bisherigen Erfahrungen entsteht Schritt für Schritt ein eigenes, strukturiertes Modell für qualitätsgesicherte psychosoziale Begleitung.
Unser Ziel ist nicht, möglichst groß zu werden.
Unser Ziel ist, eine tragfähige regionale Struktur zu schaffen, die Menschen auch langfristig erreicht.
Was daraus möglich wird
Lebenswege steht nicht am Anfang!
Vieles ist bereits da!
- Menschen, die sich engagieren.
- Erfahrungen aus vielen Jahren.
- Bestehende Angebote.
- Kooperationen.
- Qualitätsstandards.
- Ein wachsendes Netzwerk.
- Und jetzt einen neuen Ort, an dem diese Elemente zusammengeführt werden können.
91 Menschen, 22 Lebenshelfer*innen und fünf Regionen stehen heute für eine Struktur, die aus mehr als drei Jahrzehnten regionaler Arbeit entstanden ist.
- Der nächste Schritt besteht darin, diese Struktur langfristig weiterzuentwickeln und ihre Möglichkeiten auszubauen.
- Wer Lebenswege dabei unterstützt, investiert deshalb nicht einfach in einen einzelnen Aufwand.
- Er ermöglicht Entwicklung dort, wo bereits eine funktionierende Struktur vorhanden ist.
Aus Erfahrung wird Entwicklung.