
Lebenshelferinnen mit 💛

Was sind Lebenshelfer?
Menschen begleiten – ein Stück des Weges gemeinsam gehen
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer begleiten Menschen in belastenden Lebenssituationen. Sie schenken Zeit, hören zu, ermöglichen entlastende Gespräche und geben Orientierung bei sozialen und organisatorischen Anliegen.
Dabei steht immer der Mensch mit seinen persönlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten im Mittelpunkt. Es geht darum, Menschen zu stärken, Selbstbestimmung zu fördern und gemeinsam passende nächste Schritte zu finden.
Lebenshelfer bei Lebenswege
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer sind ein wichtiger Bestandteil unserer gemeinnützigen Arbeit. Sie ergänzen bestehende soziale und psychosoziale Unterstützungsangebote und helfen Menschen, Orientierung und Zugang zu passenden Hilfen zu finden.
Unsere Haltung ist klar:
Gemeinsam statt einsam.
Brücken statt Mauern.
Menschlich, verlässlich und auf Augenhöhe.

Was Lebenshelfer tun
Die Aufgaben richten sich nach der jeweiligen Situation, den persönlichen Fähigkeiten, der Vorbereitung und dem vereinbarten Tätigkeitsbereich.
Dazu können gehören:
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Menschen in belastenden Lebenssituationen zuhören und durch Gespräche entlasten
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bei sozialen und organisatorischen Anliegen Orientierung geben
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Menschen bei der Vorbereitung auf Termine und behördliche Gespräche unterstützen
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bei Bedarf zu vereinbarten Terminen begleiten, sofern dies zum jeweiligen Aufgabenbereich gehört
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gemeinsam passende Beratungs- und Unterstützungsangebote suchen
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soziale Kontakte und gesellschaftliche Teilhabe fördern
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Angehörige im Rahmen der vereinbarten Aufgaben entlasten
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer übernehmen keine Aufgaben außerhalb ihrer festgelegten Zuständigkeiten. Praktische Haushaltshilfe, Pflege oder die Erledigung sämtlicher Alltagsaufgaben gehören nicht zu ihrem Tätigkeitsbereich.
Nicht alles selbst lösen müssen
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer ersetzen keine medizinischen, psychotherapeutischen, pflegerischen oder anderen spezialisierten Fachleistungen.
Sie stellen keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen und führen keine entsprechenden Behandlungen durch. Wenn ein Anliegen eine andere fachliche Unterstützung erfordert, helfen sie dabei, passende Ansprechpersonen oder geeignete Angebote zu finden.
Die eigenen Grenzen zu kennen und einzuhalten, gehört für uns genauso zur guten Begleitung wie menschliche Nähe.
Ergänzen statt ersetzen – das ist ein wichtiger Grundsatz unserer Arbeit.

Wer kann Lebenshelfer werden?
Bei Lebenswege können sich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen engagieren.
Nicht für jede Tätigkeit ist eine bestimmte berufliche Ausbildung Voraussetzung. Entscheidend sind vor allem die Bereitschaft, Menschen respektvoll zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Grenzen zu beachten.
Welche Voraussetzungen und welche Vorbereitung für die jeweilige Aufgabe notwendig sind, klären wir gemeinsam.
Vorbereitung und Begleitung
Wer Menschen begleitet, übernimmt Verantwortung. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Aufgaben, Zuständigkeiten und Grenzen zu kennen.
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer werden entsprechend ihrer vorgesehenen Tätigkeit vorbereitet. Dazu gehören die Einführung in die Aufgaben, die Orientierung an unseren Qualitätsstandards und – je nach Tätigkeitsbereich – Schulungen, Weiterbildung und Austausch.
Bei Fragen oder Unsicherheiten sollen die vorgesehenen Ansprechpersonen im Verein einbezogen werden. Schwierige Situationen müssen nicht allein gelöst werden.
So schaffen wir eine Grundlage für eine verantwortungsvolle und nachvollziehbare Begleitung.

Was die Tätigkeit bewirken kann
Menschen zu begleiten bedeutet, unterschiedliche Lebensgeschichten kennenzulernen, neue Perspektiven zu entdecken und Begegnungen zu ermöglichen.
Manchmal hilft ein Gespräch, die eigene Situation besser zu ordnen. Manchmal entsteht neue Orientierung. Manchmal wird gemeinsam ein passendes Unterstützungsangebot gefunden.
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer können dazu beitragen, dass Menschen sich gehört fühlen, eigene Möglichkeiten erkennen und ihren Weg nicht allein gehen müssen.
Auch für die ehrenamtlich Tätigen kann die Aufgabe bereichernd sein: durch menschliche Begegnungen, neue Erfahrungen und die Möglichkeit, einen sinnvollen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten.
Möchten Sie Lebenshelfer werden?
Sie möchten Menschen ein Stück ihres Weges begleiten und sich bei Lebenswege Niederösterreich Süd engagieren?
Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Gemeinsam besprechen wir Ihre Interessen, Ihre Fähigkeiten und die Möglichkeiten einer ehrenamtlichen Mitarbeit. Dabei klären wir auch, welche Voraussetzungen und welche Vorbereitung für den jeweiligen Aufgabenbereich notwendig sind.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite „Lebenshelfer werden“.
Gemeinsam Wege gestalten – respektvoll, verantwortungsvoll und auf Augenhöhe.

Was Lebenshelfer mitbringen
Lebenshelferinnen und Lebenshelfer müssen nicht auf jede Frage eine Antwort haben. Wichtig sind vor allem:
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Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft zuzuhören
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Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
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Respekt vor unterschiedlichen Lebenswegen und Lebenssituationen
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Geduld und ein wertschätzender Umgang
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Verschwiegenheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Informationen
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die Fähigkeit, eigene Grenzen zu erkennen und einzuhalten
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Bereitschaft zur Einführung, Weiterbildung und Zusammenarbeit im Vereinsteam
Es geht nicht darum, alles zu können. Es geht darum, Menschen verantwortungsvoll zu begegnen und im eigenen Aufgabenbereich verlässlich zu handeln.