Infothek – Informationen für Angehörige und Klienten
Wenn ein geliebter Mensch erkrankt oder Unterstützung benötigt, stehen Angehörige oft vor vielen Fragen, Sorgen und wichtigen Entscheidungen. Unsere Infothek bietet umfassende, verständliche Informationen zu Erkrankungen, Pflege und Unterstützungsmöglichkeiten – speziell für Angehörige.
Unsere Informationsquellen u. a.:
Psychische Erkrankungen
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Depression: Betroffene fühlen sich oft antriebslos, traurig oder niedergeschlagen. Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Interessenverlust können auftreten. Hilfe durch Gespräche, therapeutische Begleitung oder ärztliche Unterstützung ist wichtig.
→ Infos & Hilfe bei Lebenswege -
Angststörungen: Menschen erleben dauerhafte Angst oder Panikattacken. Der Alltag kann dadurch stark beeinträchtigt werden. Entspannungs- und Bewältigungstechniken sowie Unterstützung durch Fachkräfte helfen.
→ Infos & Hilfe bei Lebenswege -
Bipolare Störung: Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen. Gefühle, Energie und Verhalten ändern sich stark. Fachliche Begleitung hilft, den Alltag zu stabilisieren.
→ Infos & Hilfe bei Lebenswege
Chronische & körperliche Erkrankungen
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Diabetes: Betroffene müssen Blutzucker kontrollieren und ggf. Medikamente nehmen. Ernährung und Bewegung sind entscheidend. Unterstützung hilft, Komplikationen zu vermeiden.
→ Infos bei Diabetes.at -
Herzerkrankungen: Symptome wie Kurzatmigkeit oder Schmerzen ernst nehmen. Lebensstiländerungen können den Krankheitsverlauf verbessern. Ärztliche Begleitung ist wichtig.
→ Infos bei Herzverband NÖ.at -
Chronische Schmerzen / Rheuma: Beeinträchtigt Alltag und Bewegung. Schmerzbewältigung, Physiotherapie und Hilfsmittel unterstützen Betroffene.
→ Infos bei Rheuma-Liga.at
Krebs & schwere Diagnosen
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Krebs: Beratung, Selbsthilfegruppen und Begleitung bei Therapieentscheidungen. Emotionaler Beistand ist oft notwendig. Angehörige können aktiv unterstützen.
→ Infos & Hilfe bei Österreichischer Krebshilfe
Neurologische Erkrankungen
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Multiple Sklerose (MS): Entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Symptome variieren stark, von Schwäche bis Koordinationsproblemen. Früherkennung und Therapie wichtig.
→ Infos bei MS CLUB NÖ SÜD -
Epilepsie: Anfallsleiden mit unterschiedlichen Ausprägungen. Medikamentöse Behandlung oft nötig. Angehörige lernen den Umgang mit Anfällen.
→ Infos bei Epilepsie Dachverband Österreich -
Autismus: Entwicklungsbedingte Unterschiede in Kommunikation und Verhalten. Struktur und Verständnis erleichtern Alltag. Frühförderung und Begleitung unterstützen.
→ Infos bei Autismus Österreich
Demenz & Alter
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Demenz: Gedächtnisverlust, Orientierungsschwierigkeiten und Verhaltensänderungen. Angehörige benötigen Unterstützung und Informationen zu Pflege. Frühzeitige Planung entlastet alle Beteiligten.
→ Infos beim Demenz-Service Niederösterreich -
Alzheimer: Häufigste Form der Demenz. Tagesstruktur, Kommunikationstechniken und Austausch mit Fachkräften helfen im Alltag. Angehörige können Entlastungsangebote nutzen.
→ Infos bei Alzheimer Europe
Pflege & häusliche Betreuung
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Pflegegeld, häusliche Pflege und ambulante Dienste: Unterstützung im Alltag, Entlastung und professionelle Begleitung.
→ Infos & Leistungen bei Pflege.gv.at -
Rechtliche Rahmenbedingungen & Planung: Frühzeitig professionelle Hilfe einbinden, Pflege organisieren und dokumentieren. Angehörige haben jederzeit Recht auf Einsicht in die Pflegedokumentation.
Rechte & soziale Leistungen
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Pflegegeld & Leistungen: Finanzielle Unterstützung für pflegebedürftige Personen.
→ Infos bei Pflege.gv.at -
Behindertenrechte: Schutz, Nachteilsausgleiche und Beratung.
→ Infos beim Behindertenanwalt -
Arbeitsrecht & Entlastungen für Angehörige: Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, Rechte am Arbeitsplatz.
→ Infos bei Arbeiterkammer
Tipps für Angehörige
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Regelmäßige Pausen & Selbstfürsorge einplanen
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Austausch in Selbsthilfegruppen suchen
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Professionelle Hilfe rechtzeitig einbinden
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Klare Kommunikation mit der pflegebedürftigen Person
Hinweis: Die Inhalte dienen der Information und Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Fachkräfte oder Ärzt:innen.